Düsseldorfer Tabelle wird geändert zum 01.01.2017

 

 

Nach Mitteilung des Düsseldorfer Oberlandesgerichtes steht eine Erhöhung der Tabellensätze der sogenannten Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2017 bevor.

 

Die „Düsseldorfer Tabelle” existiert seit 1962 und dient als Richtlinie zur Bemessung des angemessenen Kindesunterhalts. Die Erhöhung zum Jahreswechsel beruht auf der Mindestunterhaltsverordnung. Die nächste Änderung wird voraussichtlich zum 01.01.2018 erfolgen.

 

Der sogenannte Mindestunterhalt steigt voraussichtlich wie folgt an:

 

Kinder bis 6 Jahre erhalten 7,00 € mehr, also dann 342,00 €

Kinder von 6 bis 12 Jahre erhalten 9,00 € mehr, also dann 393,00 €

Kinder von 12 bis 18 Jahre bekommen 10,00 € mehr, also 460,00 € monatlich.

 

Der Mindestbedarf für ein volljähriges Kind steigt um 11,00 € von 516,00 € auf 527,00 €.

 

Die übrigen Unterhaltsbeträge der Düsseldorfer Tabelle steigen ebenfalls proportional. Weiter Änderungen z. B. hinsichtlich der Selbstbehaltes sind wohl nicht vorgesehen.

 

Darüber hinaus soll 2017 auch das Kindergeld steigen

 

 

Vortrag Saarbrücker Hospizgespräch am 26.09.2016 19:00 Uhr

 

FAMILIENRECHTLICHE FRAGESTELLUNGEN AM LEBENSENDE

Selbstbestimmung durch Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament

 

REFERENTIN:   Yvonne Schmitz  Fachanwältin für Familien- und Erbrecht  Saarbrücken
MODERATION:  Peter Springborn  Sozialverband VdK Saarland
TERMIN:             Montag, 26. September 2016, 19.00 Uhr

                            Haus der Ärzte, 1. OG

                            Faktoreistraße 4 

                            66111 Saarbrücken

 

Bis zum Tod und darüber hinaus über sich selbst zu bestimmen, das wünschen wir uns alle. Aber wie setzen wir dies in die Praxis um? Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und letztlich auch das Testament sind geeignete Instrumentarien hierzu. Aber was verbirgt sich dahinter, was muss beachtet werden, wie erstellt man diese Dokumente richtig? Viele Fragen, die im Rahmen dieses Vortrages beantwortet und auch diskutiert werden sollen. Das Saarbrücker Hospizgespräch richtet sich an Betroffene und ihre Angehörigen, an Ärzte, Pflegende und andere medizinische Berufsgruppen, an Seelsorger und Sozialarbeiter, an ehrenamtlich Tätige und alle Interessierten.
 
Hinweis für Ärzte: Die Veranstaltung ist durch die Ärztekammer des Saarlandes mit 3 Weiterbildungspunkten zertifiziert.
 
Der Eintritt ist frei.

 


file:///C:/Users/Schmitz_Y/Documents/Pictures/Einladung_Hospizgespraech_September_2016.pdf

 

 

file:///C:/Users/Schmitz_Y/Documents/Pictures/Einladung_Hospizgespraech_September_2016.pdf

 

 

 

A1-Frühstück 17.09.2016 10:00 Uhr

 

 

Richtig vorgesorgt: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung,

Testament

 

RAin Yvonne Schmitz |
Fachanwältin Erbrecht und Fachanwältin Familienrecht

Datum Samstag, 17. September 2016
Uhrzeit 10:00 - ca. 12:30 Uhr
Ort A1-Netzwerk im Anwesen der Rolladen Kessler GmbH
Hedwig-Stalter-Straße 2 | 66125 Saarbrücken
[siehe Rubrik Kontakt | Anfahrt]
Bitte ... melden Sie sich an, die Teilnehmerplätze sind begrenzt.
A1-Netzwerk | Katharina Frings
0 68 97 - 77 805 68
anmeldung@a1-netzwerk.de
 

>>

a1- Frühstück am 16.01.2016

Thema: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament

 

Referentin: Yvonne Schmitz

 

Schmitz-Rechtsanwältes Foto.

 

Neue Düsseldorfer Tabelle zum 01.01.2016

EU-Erbrechtsreform ab 17.08.2015

Am  17.08.2015 trat die sogenannte EU-Erbrechtsreform in Kraft. Diese betrifft Erbfälle, die ab dem 17.08.2015 eintreten, d.h. Fälle, bei denen der Erblasser ab diesem Datum verstirbt.

 

Gibt es nur Vermögen in Deutschland, ändert sich nichts.

 

Hunderttausende Deutsche leben aber entweder im EU-Ausland und haben auch hier Vermögen, insbesondere Immobilienbesitz. Für diese gelten die Änderungen ab 17.08.2015.

 

Die Änderungen waren nötig, weil in der EU inzwischen 10 % aller Erbschaften grenzüberschreitend sind.

 

In Deutschland gilt das sogenannte Staatsangehörigkeitsprinzip. Dies bedeutet, ein deutscher Staatsbürger wird immer beerbt nach deutschem Recht.

 

Da aber dies sich mit dem Erbrecht einiger EU-Länder, beispielsweise Frankreich, nicht vereinbaren lässt, kam es in der Vergangenheit zu sogenannten Nachlassspaltungen. In Frankreich verhält es sich so, dass Immobilienbesitz immer nach französischem Recht vererbt wird, und zwar unabhängig von der Nationalität des Erblassers. Hier sind in der Vergangenheit viele Probleme aufgetreten, angefangen bei der Fragen, wo wird ein Testament erstellt und wie muss es aussehen bis hin zu der Frage, wie und wo wird welche Erbschaftssteuer entrichtet.

 

Die EU-Erbrechtsverordnung sieht nun vor, dass künftig das Erbrecht des Landes gilt, in dem der Verstorbene seinen Lebensmittelpunkt hatte. Dies wird in der Regel dann angenommen, wenn der Erblasser mehr als die Hälfte des Jahres an diesem Ort verbringt. In jedem Fall ist es ratsam, sofern man im Ausland Vermögen besitzt und sich häufig längere Zeit im Ausland aufhält, ein bestehendes Testament an das neue EU-Erbrecht anzupassen.

 

Länder wie Frankreich oder Italien haben bis heute Probleme mit sogenannten Ehegattentestamenten, die in einem Testament abgefasst sind. Dort werden auch heute noch Einzeltestamente bevorzugt. Insbesondere im Hinblick auf das Pflichtteilsrecht kommt es daher häufig zu Erbstreitigkeiten.

 

Solche Probleme kann man umgehen, indem eine sogenannte Rechtswahl in einem Testament getroffen wird. Es ist möglich dasjenige Recht zu wählen nach der EU-Erbrechtsreform, nach dem vererbt wird. Dies bedeutet, unabhängig vom Wohnsitz kann ein deutscher Staatsbürger wählen, dass immer für seinen Nachlass deutsches Erbrecht gilt.

 

Darüber hinaus wird auch die Abwicklung von Erbfällen etwas leichter. Es müssen nicht mehr einzelne Erbscheine beantragt werden, sondern es wird künftig ein europäisches Nachlasszeugnis geben. Dies spart Zeit und Kosten. Noch allerdings gibt es keine EU-Nachlasszeugnisse. Sie werden auf Antrag erst ab 17.08.2015 ausgestellt. Sie gelten dann in jedem Land.

 

Neue Düsseldorfer Tabelle ab 01.08.2015

 

Kindesunterhalt wird in Deutschland in der Regel nach der sog. Düsseldorfer Tabelle gezahlt. Diese wurde zum 01.08.2015 geändert. Die Unterhaltsbeträge erhöhen sich um ca. 3,3 %. Die Anhebung ist eine Folge des Gesetzes zur Anhebung des Grundfreibetrages des Kindergeldes und des Kinderzuschlages, das der Bundestag am 22.07.2015 verabschiedet hat.

 

Für die Höhe des Unterhaltes nach der Düsseldorfer Tabelle sind zwei Faktoren maßgebend – das Alter des Kindes einerseits und das Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen andererseits. Je nach Einkommen des Unterhaltspflichtigen muss dieser zwischen 11,00 und 26,00 € mehr Unterhalt monatlich pro Kind zahlen. Lag der Mindestunterhalt für ein Kind im Alter von 12 bis 17 Jahren aktuell bei 334,00 €, so beträgt er ab 01.08.2015 348,00 €, also 14,00 € mehr.

 

Dem Grunde nach kann gesagt werden, dass die Erhöhung ungefähr 3,3 % im Durchschnitt ausmacht. Die letzte Änderung der Düsseldorfer Tabelle im Hinblick auf die Unterhaltsbeträge liegt 5 Jahre zurück. Zum 01.01.2015 wurde allerdings der Selbstbehalt angehoben von 1.000,00 € auf 1.080,00 €.

 

Sollten also längere Zeit Unterhaltsanpassungen nicht stattgefunden haben, sollte der Unterhalt in jedem Fall jetzt überprüft werden.

 

Vorträge

November 2014

Juni 2014

Mai 2014

Trennung, was nun?

19.5.2014, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr
Referentin:  Rain  Yvonne Schmitz


Katholische Familienbildungsstätte
Ursulinenstr. 67
66111 Saarbrücken

Nähere Informationen:   0681/ 95 45 94 25


 

 

März 2014

Richtig erben und vererben!

Termin:

24.3.2014, 18:30 Uhr - 20:00 Uhr

 
Referentin:  Rain  Yvonne Schmitz
 
Katholische Familienbildungsstätte
Ursulinenstr. 67
66111 Saarbrücken

Nähere Informationen:   0681/ 95 45 94 25

Januar 2014

 

 

 

A 1 Frühstück :

  

Richtig vorgesorgt: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

 

Referentin:  Rain  Yvonne Schmitz

 

Termin:         18.01.2014

Uhrzeit:         10:00 - 12:30 Uhr

 

Ort:             Rolladen Kessler GmbH

                    Hedwig-Stalter-Str. 2

                    66125 Saarbrücken

                    Tel. 06897/ 77 805 68

                    mail : kontakt@a1-netzwerk.de

                    http:  www.a1-netzwerk.de

 

November 2013

Vortrag ISUV

 

Unterhalt
für die eigenen Eltern - wer muss zahlen?

 

Referentin RAin Yvonne Schmitz

 

Donnerstag 28.11.2013

19:00 Uhr  Kiss Saarbrücken

               

 

Nähere Informationen:   0681/ 95 45 94 25

September 2013 " Das Erbe" Landsweiler Reden



Wann:  29.09.2013  10:00 Uhr

Wo:     "Das Erbe"  Landsweiler Reden

 

Vortrag mit anschließender Führung durch " Das Erbe"

 

Thema:  Richtig Erben und vererben!

 

Anden eigenen Tod zu denken ist den meisten Menschen nicht angenehm. Dabei ist
jedem klar, dass man sein Hab und Gut nicht mit ins Grab nehmen kann. Das
eigene Vermögen für die Folgegeneration zu erhalten und konfliktfrei an diese
weiterzugeben ist der Wunsch eines jeden Erblassers. Es gibt hierfür kein
Universalrezept, wohl aber individuelle Lösungen und einige Grundregeln. Was
man wissen muss und was in jedem Fall zu  vermeiden ist, darüber informiert sie Yvonne Schmitz Fachanwältin für Erbrecht sie in ihremVortrag.

Im Anschluss an den Vortrag sind sie zu einer Führung durch die Austellung
eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitten wir um Anmeldung mit
Name und Anschrift.

 

Anmeldung unter:

 

0681/95 45 94 25 oder info@schmitz-recht.de

 

Juni 2013

A 1 Frühstück :

 

"Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung"

 

Referentin: Rain  Yvonne Schmitz

 

Termin:   29.06.2013     10:00 Uhr

 

Ort:           Rolladen Kessler GmbH

                 Hedwig-Stalter-Str. 2

                 66125 Saarbrücken

                 Tel. 06897/ 77 805 68

                 mail : kontakt@a1-netzwerk.de

                 http:  www.a1-netzwerk.de

 

Mai 2013

Vortrag ISUV

 

"Familienrecht"

 

Referentin RAin Yvonne Schmitz

 

Donnerstag 30.05.2013

19:00 Uhr  Saarbrücken

 

Nähere Informationen:   0681/ 95 45 94 25

März 2013

Zertifizierte Testamentsvollstreckerin AGT

 

 

Die Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und Vermögenssorge E.V. verleiht RAin Schmitz nach entsprechender Ausbildung und erfolgreicher Prüfung gemäß ihren Zertifizierungsrichtlinien die Bezeichnung " Zertifizierte Testamentsvollstreckerin (AGT)". www.agt-ev.de



 

Februar 2013

09.03.2013    11:00 - 11:45 UHR

                     " Die Immobilie im Erbrecht"

                     RA Yvonne Schmtz

 

10.03.2012    14:00 - 14:45 UUhr

                     "Mietvertragsgestaltung: Wie gestalte ich einen Miettvertrag? "

                     RAin Vincenzo Truglio

 

A 1 Hausmesse

Rolladen Kessler GmbH

Hedwig-Stalter-Str. 2

66125 Saarbrücken

Tel. 06897/ 77 805 68

mail : kontakt@a1-netzwerk.de

http:  www.a1-netzwerk.de

 

 

 

Januar 2013

A 1 Frühstück :

  

 Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung

 

Referentin: Rain  Yvonne Schmitz

 

Termin:   ausgebucht

 

Ort:           Rolladen Kessler GmbH

                 Hedwig-Stalter-Str. 2

                 66125 Saarbrücken

                 Tel. 06897/ 77 805 68

                 mail : kontakt@a1-netzwerk.de

                 http:  www.a1-netzwerk.de

 

November 2012

Fachanwaltstitel für Tatjana Roeder

 

Die Rechtsanwaltskammer des Saarlandes verleiht Rechtsanwältin Tatjana Roeder den Titel " Fachanwältin für Familienrecht".

 

 

Herr Rechtsanwalt Truglio veröffentlicht im Rahmen der Fachreihe AnwaltsZertifikatOnline den Beitrag: "Pflicht zur Mietzahlung bei vorzeitiger Rückgabe der Mitsache"

Oktober 2012

Rechtsanwältin Tatjana Roeder

 

 Ab sofort verstärkt Rechtsanwältin Tatjana Roeder unser Team. Sie ist seit 1999 als Rechtsanwältin tätig. Schwerpunktmäßig bearbeitet sie seit vielen Jahren das Familienrecht und verfügt daher über entsprechende Erfahrung und Kompetenz.

September 2012

 

22.09.2012    17:00 - 17:45 UHR

                     " Miete richtig erhöhen"

                     RA Vincenzo Truglio

 

23.09.2012    14:00 - 14:45 UUhr

                     " Die Immobilie im Erbrecht"

                     RAin Yvonne Schmitz

 

A 1 Hausmesse

Rolladen Kessler GmbH

Hedwig-Stalter-Str. 2

66125 Saarbrücken

Tel. 06897/ 77 805 68

mail : kontakt@a1-netzwerk.de

http:  www.a1-netzwerk.de

 

 

 

Juni 2012

28.06.2012 Vortrag ISUV

 

"Eheliches Güterrecht"

 

Referentin RAin Yvonne Schmitz

 

Donnerstag 28.06.2012 19:00 Uhr  Saarbrücken

 

Nähere Informationen:   0681/ 95 45 94 25

Mai 2012

16.05.2012

 

Kanzleigespräch



Thema: "Gut vorgesorgt"

 

Nähere Informationen  0681/ 95 45 94 25

April 2012

 

30.04.2012 Betreuungsrecht

 

 

Am 30.04.2012 referiert Rechtsanwältin Yvonne Schmitz zum Thema Betreuungsrecht beim Saarbrücker Hospizgespräch.

 

Nähere Informationen unter 0681  95 45 94 25

März 2012

 

RA  Vincenzo Truglio

 

 

Die Kanzlei wächst. Ab Mitte März 2012 vertritt und berät Rechtsanwalt Vincenzo Truglio, Fachanwalt für Miet-und Wohnungseigentumsrecht unsere Mandanten in seinen Spezialgebieten und in allgemeinen Rechtsfragen.

 

Februar 2012